Neue Nachbarn, neue Freunde: So gelingt der Neustart am Balaton
Neue Nachbarn, neue Freunde: So gelingt es, in Ungarn anzukommen
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Buchtipp für Auswanderer, die am Anfang ihrer Auswanderer-Pläne stehen: |
Wie finde ich Freunde in Ungarn?
Es ist ein frischer Septemberabend in Dortmund. Helga und Manfred, beide Anfang 70, sitzen zwischen gepackten Koffern. Auf dem Tisch steht ein Fotoalbum, aufgeschlagen bei einem Bild der alten Nachbarschaft. „All die vertrauten Gesichter“, sagt Helga leise. Manfred schaut sie an: „Und trotzdem fühlen wir uns so allein hier.“ Am nächsten Morgen beginnt ihr Weg nach Keszthely im Komitat Zala. Hoffnungsvoll – und mit der großen Frage: Wie baut man Freundschaften in einem neuen Land auf?
Der erste Schritt: Offenheit zeigen
Schon bei ihrer Ankunft am Balaton spüren sie: Freundschaft fällt nicht vom Himmel, sie wächst mit kleinen Gesten. Ein Lächeln beim Bäcker, ein kurzes „Jó napot!“ beim Nachbarn, ein freundliches Nicken am Markt. Sie hatten zuvor im Ratgeber Auswandern nach Ungarn gelesen, dass der Anfang immer mit Offenheit beginnt – nicht mit Perfektion.
Gemeinschaft finden, Kontakte knüpfen
Am zweiten Tag besuchen sie den Wochenmarkt von Keszthely. Helga fragt eine Händlerin nach einem Rezept für Paprikagericht, und plötzlich entsteht ein Gespräch. Am dritten Tag treffen sie deutsche Auswanderer, die sie über die Ungarn-Foren kennengelernt haben. Die Erkenntnis: Wer Fragen stellt, wer zuhört, wer teilnimmt – der wird auch eingeladen.
Hindernisse überwinden: Sprache, Schüchternheit, Zweifel
„Ich spreche kaum Ungarisch“, flüstert Helga. Doch ein paar Wörter reichen: Danke, Guten Tag, Bitte. Viele Ungarn sind neugierig und hilfsbereit. Und deutsche Stammtische, Vereine oder kleine Chorgruppen am Balaton erleichtern das Ankommen. Hilfreich war für die beiden auch ein Beitrag über Hauskauf und neue Gesetze auch für Rentner – dort lasen sie, wie wichtig Netzwerke sind, nicht nur für Freundschaften, sondern auch für praktische Hilfe im Alltag.
Tipps für echte Verbindungen
- Rituale schaffen: Wöchentlicher Marktbesuch, Café am Sonntag, Thermalbad am Mittwoch.
- Sprache üben: Fünf neue Wörter am Tag – Ungarn freuen sich über jeden Versuch.
- Engagement zeigen: Hilfe im Garten anbieten, Kuchen mit Nachbarn teilen, kleine Einladungen aussprechen.
- Netzwerke nutzen: Stammtische, Vereine, Foren und Kirchen sind Brücken zur Gemeinschaft.
Fazit: Freundschaft wächst wie ein Garten
Einige Wochen später sitzen Helga und Manfred am Ufer des Balaton. Neben ihnen ihre ungarischen Nachbarn, mit denen sie Weintrauben teilen. „Wir haben keine Freunde verloren“, sagt Helga leise, „wir haben neue dazugewonnen.“ Freundschaften entstehen nicht über Nacht, aber mit Geduld, Offenheit und kleinen Gesten finden Rentner in Ungarn nicht nur ein Haus – sondern ein Zuhause.
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Hinweis: Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen, jedoch ohne Gewähr. Die Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Für Entscheidungen, die auf Grundlage dieser Informationen getroffen werden, kann keine Haftung übernommen werden – jeder ist selbst verantwortlich für sein Handeln. Verwendete Bilder stehen in keinem direkten Zusammenhang mit dem Text und dienen lediglich der Illustration.
Kontakt & Pressekontakt / Mappe
Marion Schanne
im Komitat Vas – Zala – Somogy – Veszprém, Ungarn
E-Mail: marion@einwandererhilfe.de
WhatsApp (schriftlich): +49 (0)151 11153614
Ungarn-Foren – Austausch & Gemeinschaft
Einwandererhilfe.de – Alltagshilfe für Auswanderer
Auswanderhilfe-Ungarn.de – für alle, die tiefer eintauchen möchten
Lieblingsbücher & Buchtipps
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- One Way Ticket nach Ungarn – Ratgeber für Auswanderer
- Auswandern nach Ungarn – Schritt für Schritt
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