Von Düsseldorf nach Hévíz: Loslassen und Heimat neu finden

Was bleibt, wenn man loslässt? Gedanken über das Zurücklassen von Deutschland

Rentnerpaar mit Einkaufskorb voller Paprika und Trauben, herzliches Lächeln am Markt in Hévíz – neue Gemeinschaft im Alltag.

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Septemberabend in Düsseldorf – die Koffer stehen bereit

Es ist ein kühler Septemberabend in Düsseldorf. Renate und Jürgen, beide Anfang 70, sitzen zwischen halb gepackten Koffern. Der Duft von Regen hängt noch in der Luft. „Alles, was wir kennen, bleibt zurück“, flüstert Renate und streicht über ein altes Fotoalbum. Jürgen legt seinen Arm um sie. „Und doch nehmen wir alles mit – in unseren Herzen.“ Am nächsten Morgen fliegen sie nach Hévíz im Komitat Zala, um dort einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Zwischen Freude auf Neues und Trauer ums Alte liegt das große Thema: Loslassen.

Gibt es deutsche Gemeinschaften oder Stammtische in Ungarn?

Diese Frage stellte sich auch Renate. Die Antwort fanden beide schnell: Ja, es gibt sie. In Hévíz, Keszthely und rund um den Balaton treffen sich deutsche Auswanderer regelmäßig zu Stammtischen, Spaziergängen oder Kulturabenden. Sie hatten bereits im Vorfeld im Ratgeber zum Auswandern nach Ungarn als Rentner 2025 gelesen, dass Gemeinschaft ein Schlüssel gegen Einsamkeit ist.

Loslassen heißt nicht vergessen

In Düsseldorf ließen sie ihre vertraute Wohnung, den Schrebergarten und den Chor zurück. Doch Heimat ist mehr als ein Ort. Am Balaton feiern sie nun mit ungarischen Nachbarn und telefonieren sonntags mit den Enkeln. Der alte Chorordner liegt zwar im Schrank, aber die Stimme erklingt jetzt im ungarischen Seniorenzentrum. Ein Gefühl von Zuhause entsteht nicht durch Mauern, sondern durch Begegnungen. Die Insider-Tipps für Rentner in Ungarn halfen ihnen, genau solche neuen Kontakte zu finden.

Zwischen Abschiedsschmerz und Neuanfang

Der erste Gang durch Hévíz brachte Tränen und Lachen zugleich. Tränen, weil die Straßen so anders waren als die in Düsseldorf. Lachen, weil eine Nachbarin sie spontan zum Kaffee einlud. „Wir haben etwas verloren, aber auch etwas gewonnen“, sagt Jürgen. In einem Blogartikel über das Ankommen als Rentner in Ungarn fanden sie die tröstende Bestätigung: Jeder Verlust öffnet die Tür zu etwas Neuem.

Praktische Schritte, die helfen

  • Erinnerungen mitnehmen: Fotos, Briefe, Rezepte – kleine Stücke Deutschland.
  • Bewusst verabschieden: letzte Spaziergänge, letzte Treffen, Dank sagen.
  • Neue Rituale finden: Märkte besuchen, Sprachkurs, kleine Ehrenämter.
  • Offen bleiben: Kontakte suchen, Einladungen annehmen, Nachbarn grüßen.

Fazit: Was bleibt, wenn man loslässt?

Renate und Jürgen sitzen am Ufer des Hévízer Sees. Die Sonne taucht die Landschaft in goldenes Septemberlicht. „Wir haben Deutschland nicht verloren“, sagt Renate leise. „Wir haben nur Platz geschaffen – für ein neues Zuhause.“ Loslassen ist kein Ende. Es ist eine Brücke zwischen Erinnerung und Zukunft.

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Kontakt & Pressekontakt / Mappe

Marion Schanne
im Komitat Vas – Zala – Somogy – Veszprém, Ungarn
E-Mail: marion@einwandererhilfe.de
WhatsApp (schriftlich): +49 (0)151 11153614

Ungarn-Foren – Austausch & Gemeinschaft
Einwandererhilfe.de – Alltagshilfe für Auswanderer
Auswanderhilfe-Ungarn.de – für alle, die tiefer eintauchen möchten

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