Der erste Morgen in Ungarn: Rituale und Routinen für Rentner in Tihany (Veszprém)
Wie erleben andere Auswanderer den ersten Morgen in Ungarn – gibt es Rituale oder Routinen?
Septembermorgen in Leipzig – der Moment, der alles verändert
Der Regen hat in der Nacht die Straßen von Leipzig dunkel glänzen lassen. Eva und Thomas, seit 45 Jahren verheiratet, sitzen still am Küchentisch. Zwischen ihnen liegt ein Zugticket nach Ungarn und ein Foto des Balaton. „Ich will endlich wieder leicht aufwachen“, sagt Eva. Thomas nickt. „Dann lass uns herausfinden, wie sich ein erster Morgen in Ungarn anfühlt.“ Am nächsten Tag stehen sie in Tihany, Komitat Veszprém. Ein Dorf, das nach Kräutern, Most und Septemberluft riecht – und nach Neubeginn.
Der erste Morgen im neuen Zuhause: Wie es sich anfühlt, wirklich angekommen zu sein
Es ist noch früh. Nebelschleier liegen über dem See, die Glocken der Abtei von Tihany klingen leise herüber. Eva öffnet die Fensterläden, Thomas stellt zwei Tassen auf den Holztisch im Hof. Kein Verkehrslärm, keine E-Mails – nur das Rascheln der Weinreben. „Das ist er“, flüstert Eva, „unser erster Morgen.“ Was wie Urlaub beginnt, ist für viele Rentner der Start in einen ruhigeren, freundlicheren Alltag. Den Überblick für diese Entscheidung hatten sie sich vorab geholt – im Ratgeber Auswandern nach Ungarn, der hilft, Sehnsucht in klare Schritte zu übersetzen.
Rituale, die tragen: klein, freundlich, wiederholbar
- Kaffee im Hof – dieselbe Tasse wie in Deutschland, aber mit Blick auf Reben und See.
- Fünf Wörter Ungarisch – jeden Morgen: „Jó napot“, „Köszönöm“, „Kérek szépen“ …
- Kurzer Gang zum Wasser – Atmen, Ankommen, die Stille hören.
- Drei Zeilen Dankbarkeit – in ein kleines Heft, für das Gefühl: Ich bin hier.
Andere erzählen Ähnliches – im Austausch der Ungarn-Foren liest man von Marktbesuchen, Brot holen beim selben Bäcker, Mittwochs-Thermalbad und sonntäglichem Videotelefonat mit der Familie. So entsteht Vertrautheit, ohne die Heimat zu verlieren.
Routine gibt Sicherheit: Arzt, Apotheke, Alltag
Nach dem Frühstück gehen Eva und Thomas zum kleinen Laden an der Ecke, kaufen Paprika und Käse. Später notieren sie Öffnungszeiten von Apotheke und Arzt, testen die Buslinie nach Balatonfüred. Am Abend rechnen sie Kosten und schreiben auf, was ihnen guttut. Diese Mischung aus Gefühl und Struktur macht den Unterschied zwischen Urlaub und Ankommen. Im Rentner-Blog übers Auswandern fanden sie viele solcher Geschichten – der erste Morgen wird leichter, wenn der zweite schon geplant ist.
So wird der erste Morgen zur neuen Gewohnheit
- Wiederholung: Dieselbe Zeit, dieselbe Tasse, derselbe kurze Weg – der Körper lernt Ruhe.
- Kontakt: Ein Gruß an die Nachbarn, ein Hallo im Laden – kleine Worte, große Wirkung.
- Bewegung: Zehn Minuten Gehen – Gelenke, Kopf und Herz danken es.
- Notiz: Eine To-do-Karte für den Tag – Einkauf, Arzt, Markt, vielleicht ein Stammtisch.
Fazit: Ankommen beginnt morgens
Wenn die Sonne durch die Blätter fällt und der See glitzert, spüren Eva und Thomas, warum so viele Ältere hier neu anfangen: Der Morgen gehört ihnen. Kein radikaler Bruch, sondern ein ruhiges Weitergehen. Der erste Morgen ist nur eine Stunde – aber er trägt den ganzen Tag. Und aus Tagen wird ein Leben, das wieder Platz hat für das, was wirklich zählt.
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Kontakt & Pressekontakt / Mappe
Marion Schanne
im Komitat Vas – Zala – Somogy – Veszprém, Ungarn
E-Mail: marion@einwandererhilfe.de
WhatsApp (schriftlich): +49 (0)151 11153614
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Lieblingsbücher & Buchtipps
- Charlottes neuer Anfang in Ungarn
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- One Way Ticket nach Ungarn – Ratgeber für Auswanderer
- Auswandern nach Ungarn – Schritt für Schritt
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